Interview: Wie man mit intelligenten Live-Chats Abos im Netz gewinnen kann

Kay Vogel, Geschäftsführer der Aktiv Dialog Marketing und Kommunikation im Interview

Die Live-Support-Anwendung ist allseits bekannt und vielfach eingesetzt. Doch wie kann man damit Abos verkaufen?

Kay Vogel, Geschäftsführer der Aktiv Dialog Marketing und Kommunikation und Referent auf dem diesjährigen VDZ Distribution Summit, gibt uns zu diesem Thema seine Eindrücke.

Was verstehen Sie unter intelligentem Live-Chat und wie erfolgreich ist dies?

Live-Chat kann viel mehr sein als ein statischer Chat-Button auf einer Webseite und mehr als ein weiteres technisches Werkzeug. Im Kern geht es für den Verlag darum, interessante Besucher ihres Webangebotes gezielt und persönlich aber nicht aufdringlich anzusprechen. Basis für die gezielte Ansprache ist das besucherindividuelle Tracking. Über ein Regelwerk entscheidet man dann welchem Besucher man ein Gespräch anbieten möchte.

Werden solche Funktionen schon stark für die Abogewinnung genutzt?

Mir sind keine bisher keine Beispiele bekannt. Das gilt sowohl für den Einsatz von Live-Chat im Kundenservice als auch für verkaufsorientierte Anwendungsszenarien.

Gibt es hierzu Erfolgs-Cases?

Insbesondere im englischsprachigen Ausland wird Live-Chat in vielen Anwendungsszenarien eingesetzt. In Deutschland haben die Mobilfunkprovider diesen Kontaktkanal immer weiter ausgebaut. Aber auch Banken setzen inzwischen Live-Chat ein.

Die Potenziale für Verlage sehe ich insbesondere im Vertrieb. Es gibt viele Bereiche, in denen man Live-Chat testen sollte: Vom Abo-Shop über die Pay-Wall bis zu den redaktionellen Angeboten. Intelligenter Live-Chat ist eine Variante des Direktmarketings. Damit gilt auch hier die Devise „Testen, testen, testen“. Einen ersten Test aufzusetzen ist einfacher als man vermutet und die Ergebnisse sind in jedem Fall sinnvoll verwertbar. Weitere Details und Insights gibt es in meinem Vortrag.

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